Dekorativer Blätterkranz

 

Grundgedanke


Der Trick besteht darin in einem Blatt mehr als nur ein Blatt zu sehen; in dem Kranz wird das Blatt eingesetzt um Unendlichkeit zu symbolisieren – eines der Geheimnisse des Kranzes, der zu den ältesten Formen des Blumengestecks zählt.
 
Sie benötigen nicht viel Material, um diesen Türkranz mit Blattapplikation zu fertigen: Nur einen Strohkranz, Blätter der Ölweide (Eleagnus) und die Schoten des Judasbaums (Cercis siliquastrum). Die Blätter dieser Ziergehölze lassen sich in vielen Gärten finden und sind sehr dekorativ.
Dieser nüchterne Kranz kann als Türkranz, Adventskranz oder einfach als Wandschmuck eingesetzt werden. Er kann auch getrocknet werden, so dass er für viele Jahr Freude bereitet. Die Farben können mit der Zeit ausbleichen, aber die Schönheit wird bleiben – gefangen in einem endlosen Kreis.

Materialbedarf

 

Nicht-pflanzliches Material:
• Strohkranz mit einem Durchmesser von 30 cm
• Blumenstecknadeln oder Patenthaften
• Gartenschere
• Dekoratives Schleifenband 

 


 

Pflanzliches Material:
• Blätter der Ölweide (Eleagnus)
• Getrocknete Schoten des Judasbaums   

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsanleitung

Beginnen Sie mit den Ölweidenblättern. Vergewissern Sie sich, dass alle die gleiche Länge haben und schneiden Sie das untere Drittel der Blätter ab (kleine Längenunterschiede können hier noch ausgeglichen werden). Legen die 2/3 langen Teile zur Seite.

Schneiden Sie die untere Hälfte der Schoten des Judasbaums ab und legen die obere Hälfte zur Seite, um sie später zwischen die Blätter zu arbeiten.
Legen Sie das Ölweidenblatt mit der grauen Seite nach oben auf den Kranz und stecken Sie es am unteren Ende mit einer Nadel fest. Legen Sie das nächste Blatt so neben das erste, dass es dieses halb bedeckt und stecken Sie es ebenfalls fest. Stecken Sie so einen Ring aus den grauen Blättern um den Kranz.


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Im nächsten Schritt legen Sie eine der Schoten halb versetzt auf das Blatt und legen ein neues Ölweidenblatt so auf die Schote, dass diese noch ca. 2 cm übersteht. Die Blätter werden auf diese Weise wie Dachpfannen oder Schuppen angeordnet. Stecken sie das graue Blatt mit einer Nadel fest und achten Sie darauf, dass dabei die rote Schote mit festgesteckt wird.

Wiederholen Sie das Feststecken der Blätter und Schoten auf diese Weise ringförmig um den gesamten Kranz. Achten Sie darauf, dass die Nadeln nicht zu sehen sind. Wenn Sie beinahe den ganzen Kranz besteckt haben, schieben sie letzte Reihe Blätter unter die Blätter der ersten Reihe. Heben Sie dazu vorsichtig die Blattspitzen an und stecken Sie das neue Blatt mit einer Nadel fest. Zupfen Sie das alte Blatt wenn nötig in Position. Auf diese Weise sind beim fertigen Kranz keine Nadeln zu sehen.


 

 

 

 

 

 

TIPP: Sie können dem fertigen Kranz eine persönlich Note verleihen, indem Sie ihn zum Beispiel mit einer schönen Schleife aus einem edlem Band verzieren. Diese können sie ebenfalls mit einer Nadel versteckt fixieren, was einen hervorragenden Türkranz ergäbe. Sie können ihn aber natürlich auch als Wandschmuck verwenden.

 


 

Blätterkranzvariationen:
Der Blätterkranz eignet sich hervorragend als Adventskranz. Verwenden Sie ihn liegend und stecken Sie 4 (rote) Kerzen darauf (die Kerzen können auch festgeklebt werden). Zum Veredeln können Sie auch einige Zweige Tannengrün und rote Vogelbeeren einarbeiten. Die besondere Wirkung dieses Kranzes liegt in seiner nüchternen Erscheinung, die es bei allen Variationen zu bewahren gilt.
Des weiteren können Sie für eine perfekte Tischdekoration beispielsweise eine Glasvase mit einer Kerze in die Mitte des Kranzes stellen.

 

 


Wenn die Ölweidenblätter durch Kanadapappel (Populus x canadiensis) oder Silberblatt (Senecio maritima) ausgetauscht werden und hier ringweise kleine Hagebutten hineingearbeitet werde, entsteht eine neue, ebenso schöne Kreation.


 

 

 

 

 

 

Kurzum, dieser Kranz ist eine Wiege der Hoffnung, Frieden, Freundschaft, Gemütlichkeit und Kreativität. Genießen Sie den Moment: Frohe Weihnachten!

Autor: Wilfried Van Hecke,
Copyright: www.tuinadvies.be