Festliches Tischgesteck zur Kommunion, Konfirmation, zum Geburtstag oder sogar als Altargesteck

Zu manchen Gelegenheiten muss es einfach ein Gesteck in einer länglichen Schale sein, z.B. als Altargesteck, für ein festliches Blumenarrangement für eine lange Tafel. Oder vielleicht macht sich dieses Gesteck auch schön auf einer Geburtstagsfeier, wobei dann so viele Blüten verarbeitet werden könnten, wie das Geburtstagskind alt ist. Ebenso gut passt so ein Gesteck zur silbernen oder goldenen Hochzeit.

Lange, große Gestecke sind meistens schöner, wenn sie mit möglichst wenig Materialarten auskommen.

Sowohl für ein Altargesteck als auch für ein Tafelgesteck, darf das Gesteck nicht zu hoch sein. Bei einem Altargesteck muss man den Priester noch sehen können und bei einem Tafelgesteck möchte man sein Gegenüber noch sehen können.

Verschiedene Materialhöhen geben einen spielerischen Effekt, ebenso wirken ein paar Ranken verspielt.

Materialbedarf

Blumenarrangement: festliches Tafelgesteck mit Rosen

Arbeitsanleitung

Mit frischen Zweigen aus dem Garten und grünen Steckziegel

Mit weißen Weidengerten, Reagenzglas und grauem Steckziegel

Blumenarrangement: festliches Tafelgesteck mit Rosen

Tipps zum Selbermachen von Gestecken:

Weiße Weidengerten sind in besseren Gartencentern oder in Hobbyläden erhältlich. Dabei handelt es sich um entrindete Weidenzweige, die dann nicht noch extra gefärbt oder gebleicht wurden.

Wenn Sie mit nassem Steckziegeln arbeiten, kann es vorkommen, dass die trockenen Zweige schnell Wasser ziehen und dass dann Ringe zurückbleiben, weil die gebleichten oder gefärbten Zweige besonders trocken sind. Bloß entrindete Zweige sind im Unterschied dazu etwas weniger trocken. Für gebleichte und gefärbte Zweige bietet sich daher die Variante mit den Reagenzgläsern besonders an. Bei frischen Zweigen aus dem Garten spielt diese Überlegung natürlich keine Rolle.

Wenn Sie Ihre Blumen nicht selbst frisch schneiden, sondern kaufen, stellen Sie sie natürlich ins Wasser, wenn Sie nach Hause kommen. Zusätzlich sollte man sie schon einige Stunden bevor sie verarbeitet werden anschneiden und in frisches Wasser stellen. So ziehen sie so viel Wasser wie möglich.

Wenn Sie Blumen nach dem Kauf nicht sofort verarbeiten möchten, stellen Sie sie nie in einen geschlossenen, feuchten Raum (z.B. Keller). Die Blumen nehmen dann zuviel Wasser auf und dann besteht die Gefahr, dass sie schimmeln und schneller verrotten.

Zu Weihnachten macht sich dieses Gesteck auch schön. Eine große Menge Rosen könnte zu dieser Jahreszeit aber recht teuer werden. Stattdessen könnte man mit rotem Hartriegel und kleine Christbaumkugeln arbeiten. Oder aber mit weniger Rosen und grau-grünen Tannenzweige oder Safarizweigen zwischen den Christbaumkugeln.

Zu Ostern kann man schön frisches Frühlingsgrün, z.B. Christrose oder Wolfsmilch, zwischen den Zweigen verarbeiten, oder kleine Frühlingsblumen mit der Zwiebel auf das Moos aufstecken, z.B. kleine Osterglocken, Traubenhyazinthen, mit Wachteleierschalen und Pflaumfedern abrunden.

Im Herbst empfehlen sich auch Zweige mit Beeren und Früchten dran, ebenso wie getrocknete Blütenstängel mit Samenkapseln dran, wie etwa die der Jungfer im Grünen. Dahlien machen sich auch gut in diesem Gesteck. Dann sollten Sie aber auf eine Sorte zurückgreifen, die nicht allzu groß ist (etwa Pompon-Dahlien). Nüsse und Kastanien lassen sich auch wunderbar verarbeiten.